Wednesday, December 15, 2010

Skateboarding samstags Morgen

Letzten Samstag bot sich die Gelegenheit einen deutschen Freund, Georg Kube in San Francisco zu treffen.
Das aufbrechen zur frühen Morgenstunde resultierte in eine wunderschöne Session.
Hab dafrüber im Blog eines Freundes einen Artikel geschrieben. Check:
http://sk8boarding4life.blogspot.com/2010/12/georg-meets-georg-pacifica.html

Friday, December 10, 2010

GreatWord´s

Obstacles don't have to stop you. If you run into a wall, don't turnaround and give up. Figure out how to climb it, go trough it, or walk around it. - Miachael Jordan

Wednesday, December 8, 2010

Book Review: You Already Know How to Be Great

Wenn wir etwas in verbessern oder neues erreichen wollen, dann ist der herkömmliche Ansatz oft das Lesen von Büchern, besuchen von Seminaren oder persönliches Training von Coaches, um die gewünschten Resultate zu erreichen. Eine Sache die dabei völlig in Vergessenheit gerät ist, dass dies alles Outside-In Ansätze sind. Eher können wir unsere Ziele durch Insite-Out Ansätze erreichen, sprich, wir setzen aus uns heraus neue Energien frei.
Dieses brilliante Konzept präsentiert die Businessbuch-Neuerscheinung „You Already Know How to Be Great“ von Alan Fine. Der Managementtrainer, Coach und Consultant ist auch Tennislehrer. Als er einem zehnjährigen Mädchen Tennisunterricht gab, stellte er fest, dass diese schlechter spielte je mehr er versuchte ihr zu erklären. Bei richtigem Zuspruch jedoch, auf ihre Art und Weise Tennis zu spielen, schaffte er es die Trefferquote um das zehnfache zu erhöhen.
Diese Inspiration ist der Kern des Buches. Es ist ein wahres Leadership-Buch, bestätigt im Vorwort der Businessbestseller-Autor Stephen R. Covey, denn die Konzepte lassen sich sowohl in der persönlichen als auch in der Mitarbeiter- Führung anwenden.
Um mehr Erfolg zu erlangen müssen wir uns nach Fine´s Meinung bewusst werden, was uns dabei hindert. Er macht auf folgende Schwachstellen aufmerksam:
Performance Gap: Die Diferenz zwischen dem was wir denken zu tun und was wir wirklich tun
Pressure Gap : Unter Druck agieren wir anders als in einem stressfreien Zustand
Experiece Gap: Ein Trainer kann durch coaching alleine seinen Clienten nur auf jenes Level bringen auf den er sich selbst befindet, nicht aber darüber hinaus.
Nun kommt das GROW (Goal, Reality, Obstacle, Way forward)- Modell zum Einsatz, ein Managementmodell, dass vom Autor in den 80ern mitentwickelt wurde. Umgeben von unserem Wissen, den äußeren Kreis des Modells, befinden sich in unserem Kern die Gaben Faith (unser Glaube), Fire (die Energien die wir Freisetzen) und Focus (unsere Festlegung der Ziele). Auf das Modell wirkt GROW und dabei verdeutlicht der Autor dass es Lücke zwischen unseren Zielvorstellungen und denen unserer Trainer, Coaches, Lehrer etc. gibt. Der Coach hat ein anderes Bild als das, das wir uns vorstellen. Zusammengefasst bedeutet das, dass äußere Einflüsse (Outside-In) nur einen bedingten Wirkungsgrad haben, unsere inneren Überzeugungen, vorausgesetzt wir aktivieren sie richtig, jedoch erstaunliche Ergebnisse erzielen können.
Darüber hinaus lernt der Leser, wie man die Strategien im Team anwendet, bekommt Praxisfragen gestellt, erhält Erklärungen von Strategien.
You Already Know How to Be Great“ ist somit ein Aufklärungsbuch über die in uns vorhandenen Kräfte, zeigt wie man deren Potenzial schürft und hilft uns, erfolgreicher zu werden, ohne sich mit intensivem Aufwand neue Fähigkeiten anzueignen.

Alan Fine, Rebecca R. Merrill: You Already Know How to Be Great: A Simple Way to Remove Interference and Unlock Your Greatest Potential
Portfolio / Penguin
Oktober 2010. Hardcover. 256 Seiten.
Preis: Ca. €19,-
ISBN: 978-1-59184-355-9
Erhältlich im Buchhandlungen mit gut sortierter Wirtschaftsbuchabteilung oder online u.a. bei Managementbuch.de 

Sunday, December 5, 2010

Consumers Believe in Positive Word-of-Mouth

Wird Social-Media das Medium für positive Kommunikation?
Eine Studie fand heraus, dass Mundpropaganda, die gerade bei den neuen Medien so häufig ist in manchen Branchen überdurchschnittlich positiv ist und dass zwei Drittel der Befragten diese für glaubwürdig halten:
 http://www.emarketer.com/Article.aspx?R=1008078

Saturday, December 4, 2010

You never walk alone

Nicht immer ist es leicht einer Randkultur anzugehören. Oft ist man weit und breit der einzige. Man muss große Anstrengungen unternehmen um seinen Vorlieben nachzugehen bzw. Gleichgesinnte zu treffen. Doch hat es einen entscheidenden Vorteil: Trifft man Gleichgesinnte wird man von Ihnen mit offenen Armen empfangen.
Diese Tage hab ich wieder die Erfahrung gemacht. Als begeisterter Vertskater, derzeit unterwegs in San Francisco, bin ich über mein Facebook Netzwerk auf Locals gestoßen, die regelmäßig die Halfpipes in der Umgebung skateten. Nach einer ersten Kontaktaufnahme via Facebook und einen Anruf wurde mir der Weg zur lokalen Halfpipe vermittelt.
Mit Rucksack, Helm dran und Skateboard stieg ich eines montags Abend in den lokalen Bus um Richtung Bayview, dem Stadtteil der Rampe aufzubrechen. Ein junger Mann im Anzug sprach mich an. Er kommt gerade von der Arbeit, bei einer Bank, daher sein Outfit, skatet selbst und hat vor ein paar Jahren in der Skateindustrie gearbeitet. Exakt konnte er mir beschreiben wie ich zur Rampe komme sowie weitere Tipps für Skatespots der Stadt geben.
Bei der Rampe erst einmal meinen Facebook Konakt sowie ein paar weitere Locals begrüßt, Pads angezogen und langsam an die Session ran getastet. In der Art unseres skatens, in den Tricks stellten wir Gemeinsamkeiten fest. Wir lieben die ganze Palette an 80er Jahre Ramptricks. Nach einer motivierten Session wurde mir ein Bier angeboten sowie eine Mitfahrgelegenheit. Am nächsten Tag auf Facebook gabs zwei Freundesanfragen sowie ein Video mit Tag von mir.
Mit den Locals hier hab ich die letzten Wochen einige verdammt gute Sessions gehabt. Wir sind den Lake Cunningham Skatepark von San José, die Rampe in San Francisco sowie eine noch viel bessere Rampe außerhalb der Stadt geskatet. Wir haben uns über das Skaten bei Ihnen sowie in meiner Heimat unterhalten, über alte Zeiten, über Pros und Contests. Mir wurde klar mit welch Privilegien man als Angehöriger einer Subkultur in Berührung kommt.
Egal was du machst, es gibt sie, jene Leute die genau auf das selbe Abfahren wie du! Geniesse diesen Zustand. Du lernst die Welt kennen und findest überall Leute mit denen du dich austauschen kannst. Make it your way and you never walk alone!

Abraham Lincoln


Abraham Licoln´s Geschichte ist beeindruckend. Er wurde als Sohn eines Farmers in Kentucky geboren, im Kindheitsalter verstarb seine Mutter, er ging nicht zur Schule und half seinem Vater bei der Arbeit. Er lernte lesen, schreiben und eignete sich im Selbststudium ein breites Wissen an. Er ergriff diverse Jobs. Unter anderem war er Assistenz in einem Kleinwarenhandel und später leitete er mit einem Geschäftspartner einen Laden, der jedoch in Konkurs ging, ehe die Beiden wieder einen Laden an einem anderen Standort kauften, der erneut in Konkurs ging. Nachdem auch noch Lincolns Geschäftspartner verstarb blieb Lincoln auf den Schulden sitzen.
Zur gleichen Zeit kam er in einen Debattierclub mit politischen Themen in Verbindung. Die Begeisterung seiner Zuhörer für seine gekonnten Reden und Ansichten ermutigten den jungen Herrn politisch aktiv zu werden. Er kanditierte für das Representantenhaus von Illinois.
Im ersten Anlauf scheiterte er. 2 Jahre später versuchte er es erneut und hielt 4 Legislaturperioden durch. Er zog ein Studium der Rechtswissenschaften durch, schloss sich mit einem Anwalt zusammen und gründete eine Kanzlei.
Lincoln galt als bescheidene Persönlichkeit. Ausserdem litt er an Melancholie und fiel mehrmals in Depressionen. Aus seiner Melancholie schöpfte er positive Energien für sämtliche seiner Vorhaben.
1842 scheiterte er bei den Kongresswahlen, 1846 wurde er ins Repräsentantenhaus von Illinois gewählt. Er setzte sich gegen die Ausbreitung von Sklaverei ein und kritisierte die Kriegspolitik gegen Mexiko. Doch der Erfolg währte kurz, er wurde 1849 nicht wieder gewählt und so zog er sich aus der Politik zurück, um sich seinen Anwaltsdasein zu widmen und wurde Experte für Eisenbahnrecht. Privat hielt das Glück auch nicht lange an. Er heiratete und bekam 4 Söhne. Zwei davon starben im Kindheitsalter, ein weiterer mit 18.
Erst 1854 kehrte er wieder in die Politik zurück um den Kansas-Nebraska-Akt entgegen zu wirken. Ein Jahr später wurde er wieder nicht in den Senat gewählt.
Er half die New Republican Party zu formen, hielt beeindruckende Reden, schrieb Biographien, reiste durch das Land und wurde 1860 zum 16. Präsidenten der USA gewählt. Er wurde zu einem der erfolgreichsten US-Präsidenten, bereitete das Ende der Sklaverei vor und blieb zwei Legislaturperioden bis zu seiner Ermordung im Amt.
Abraham Lincoln ist ein prächtiges Beispiel für Erfolg im Leben. Er hat so viele Niederlagen eingesteckt und nie aufgegeben. Er war ein ganz normaler Bürger und hat es bis an die Spitze geschafft!

Wednesday, December 1, 2010

GreatWord´s

Die Welt gehört dem, der sie genießt.
Giacomo Leopardi (1798 - 1837)